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                                      Burbach-Lützeln, 30. April  2016

Außergewöhnlich gut meinte es der Wettergott, der per Internet und Wettervorhersage  Schlimmes angedroht hatte, mit der Familien-Sport-Gemeinschaft Siegen am Samstag, den 30. April, an dem das 2. offene Dartturnier des FKK-  Sport-Vereins stattfand.

Insgesamt 32 Teilnehmer der FSG Siegen, LBN Duisburg, Orplid Frankfurt/M und Erftlandville konnten Sportwartin Christel Mayrhofer und die 2. Vorsitzende Heike Theis begrüßen. Nach der Auslosung wurde in insgesamt 58 Spielen um den Sieg an der Dartscheibe gekämpft.  Nach äußerst spannenden Runden wurden als Sieger ermittelt:


1. Kirsten Czwikla                            LBN Duisburg

2. Wolfgang Viereck                      FSG Siegen

3. Hilde Frings                                   LBN Duisburg

4. Harry Buntin                                 Orplid Frankfurt/M

5. Kerstin Theisen                           LBN Duisburg

5. Roland Breinlinger                     Orplid Frankfurt/M

Nachdem die Sieger ermittelt waren und mit Siegerurkunde und Präsentkorb bedacht wurden, verbrachten alle einen gemütlichen Abend bei bester Verpflegung im Sportheim. Nach dem reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen ging es auf eine schöne Maiwanderung,  für die Erwachsenen unter Führung

von Gisela Freudenberg und für die Kinder von Sandra Barbosa de Castro auf Abenteuertour  rund um den Hickengrund. Nach dem gemeinsamen Mittagessen galt es für alle, nach einem erlebnisreichen Wochenende wieder Abschied zu nehmen, nicht ohne sich bei den Gastgebern für ein tolles Wochenende und mit einer Gegeneinladung  zu bedanken.

Beate Viereck, Schriftführerin

 


In Duisburg trifft Kultur auf Naturisten-Föderation

Von Christoph Müller

Mit innovativen Ideen müssen Naturisten für die eigene Sache werben. Dies denkt sich auch Hans-Peter Gobien, der Mitglied im Lichtbund Niederrhein in Duisburg ist. „Kultur meets Naturisten“ steht über einer Veranstaltung, die am Samstag, 25. Juni 2016, auf dem Vereinsgelände des naturistischen Breitensportvereins im Duisburger Süden stattfinden wird. Denn um 20:00 Uhr wird an diesem Abend die Journalistin und Schriftstellerin Angelika Wesner ihre Krimi-Komödie vorführen.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Türen und Tore zwischen uns Naturisten und den Nicht-Naturisten durchlässiger werden sollten“, meint Gobien. Es gehe ihm darum, aufeinander neugierig zu sein und nicht skeptisch zu bleiben, was denn hinter dem Zaun der Vereinsgelände der Vereine stattfinde. Mit Angelika Wesner ist dem LBN Duisburg ein besonderer Coup gelungen. Denn mit dem Kriminalroman „Textilfrei ins Jenseits“ hat sie den Alltag von Naturisten etwas mehr in den Fokus gerückt.

Im Mittelpunkt ihrer beiden Camping-Krimis stehen der Kriminalbeamte Rainer Sommer und dessen Kollegin Jennifer Reitmann, die gemeinsam während eines undercover-Einsatzes der SOKO Camping einen Mordfall auf einem Campingplatz aufklären sollen. Getarnt als frisch verheiratetes Ehepaar mischen sich die zwei unter das campende Volk, um möglichst unauffällig den möglichen Tätern auf die Spur kommen. Das ist mitunter nicht ganz einfach, weil der brummige Rainer und die lebenslustige Jenny mit ihren menschlichen Schwächen und Marotten durchaus auch mal selbst ihre eigene Tarnung gefährden.

Angelika Wesner ist mit ihrem Mann Andy selber mit dem Wohnmobil unterwegs. So scheint der genaue Blick auf das, was auf Campingplätzen geschieht, sicher der Stoff, aus dem die abwechslungsreichen und lebendigen Geschichten von Wesner sind. In ihrem Bühnenprogramm „Kriminelle CampingKomödie“ präsentiert die Autorin eine heitere Mixtur aus Krimilesung, Bildprojektionen und Szenen aus dem Campingleben. „So wird es auch in Duisburg geschehen“, verspricht Hans-Peter Gobien.

Gobien will Naturisten und ihre Breitensportvereine ermutigen, auf neuen Pfaden zu laufen. Es hilft nicht, über Mitgliederschwund zu klagen. Es müssten Wege gesucht werden, welche attraktiven Angebote neben Naturismus und Sport gemacht würden. Er spricht sich dafür aus, die ein oder andere Musik-Band oder den ein oder anderen bildenden Künstler für die eigene Sache zu gewinnen. Veranstaltungen in den Gemeinden, in denen die naturistischen Breitensportvereine daheim sind, seien genauso möglich wie die Einladung auf die eigenen Vereinsgelände. „Wir müssen Gemeinsamkeiten schaffen statt Berührungsängste aufrechterhalten“, so Gobien.

Die Präsidentin der Internationalen Naturisten-Föderation (INF), Sieglinde Ivo, ist ganz angetan von der Idee, die der LBN Duisburg Ende Juni in die Tat umsetzen wird. Es müsse Nachahmer finden quer durch den deutschsprachigen Raum. Schon in den eigenen Reihen der Naturistinnen und Naturisten gebe es soviel Kreativität und Ideenreichtum, der in einem Netzwerk zwischen Vereinen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden könnte. Die Aktion „Kultur trifft Naturisten“ signalisiere, dass man bereit sei, aus dem Trott des Alltags heraus zu treten.

Veranstaltung

Foto: Angelika Wesner
Journalistin und Buchautorin

 

 

 


 

Mitgliederversammlung der FSG NW zeigt, woran gearbeitet werden muss

Von Christoph Müller (Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen)

Es sind schon mühsame Stunden, die die Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW) in diesen Tagen erlebt. Denn auf der alljährlichen Mitgliederversammlung des naturistischen Breitensportverbandes auf dem Gelände des Familien-Sport-Bundes Bonn in Wachtberg – Arzdorf hat sich gezeigt, dass es im Gebälk knarrt. Die FSG NW hat mit Fakten zu kämpfen, die das Ehrenamt derzeit mit voller Wucht trifft.

„Wir sind mit den Schwierigkeiten nicht allein“, stellt FSG NW – Präsident Günther Hedderich fest. In vielen Mitgliedsverbänden des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen zeige sich auch, dass die bindende Kraft der Sportvereine und der dazugehörigen Verbände den reiz verlören. Es sei eine Erscheinung der Zeit und habe sicher eine Vielzahl von Gründen. Dass es den Wunsch unter vielen Mitgliedern gebe, lediglich auf den Spaß zu setzen, sei sicher nur eine Seite der Medaille.Eine andere Seite der Medaille sei, dass die Anforderungen an Vorstände bezüglich der persönlichen Haftung so immens wüchsen, meint FSG NW – Präsident Hedderich.

Die FSG NW steht künftig erst einmal ohne einen Vizepräsidenten Finanzen da, da der bisherige engagierte Naturist nicht mehr zur Verfügung steht. Pragmatisch löst Hedderich das Problem und wird diesen Teil der Präsidiumsarbeit als Dienstleistung outsourcen. Es bleibe keine andere Wahl, bis die FSG NW mit ihren mehr als 30 Mitgliedsvereinen im bevölkerungsreichsten Bundesland konsolidiert habe, meint Hedderich.

Doch auch der Präsident des Deutschen Verbands

für Freikörperkultur e.V. (DFK), Herbert Steffan, hat sich der Kritik stellen müssen. Der DFK-Präsident hat Anfragen parieren müssen, bei denen die Vorstände der FSG NW – Mitgliedsvereinen nach dem Nutzen sämtlicher Verbandsstrukturen und den damit verbundenen Kosten der Vereine fragten. Steffan appellierte an die Solidarität und erinnerte daran, dass über die Verbandsstrukturen die Anbindung an die Sportbünde und die Gemeinnützigkeit gewährleistet würde.

Die Verantwortlichen aus den Mitgliedsvereinen der FSG NW haben einmal mehr die Gelegenheit genutzt, sich untereinander auszutauschen. Schließlich haben sich die Vereinsvorstände vor Ort mit vergleichbaren Fragen abzumühen, um das Leben und Überleben der naturistischen Breitensportvereine zu gewähren. So gibt es immer wieder Fragen, die um die Gemeinnützigkeit im Abgleich mit den Finanzbehörden geklärt werden müssen. Es gibt gleichzeitig Klärungsbedarf bezüglich der Aufrechterhaltung eigener Sportanlagen. „Allein für diesen Austausch lohnt sich die Mitgliederversammlung in jedem Jahr“, ist aus den Reihen zu hören gewesen.

Kleine Zeichen der Anerkennung haben drei Vereinsvorstände im Rahmen einer Auslosung von Reisegutscheinen bekommen. So hatten der FKK-Campingplatz im württembergischen Hilsbachtal sowie die österreichischen Naturistengelände Müllerhof und Rutar Lido dem DFK und der FSG NW Gutscheine zur Verfügung gestellt. „Wenn die Menschen im Ehrenamt schon so viel Zeit und Kraft lassen, dann ist ein solcher Bonus mehr als eine Selbstverständlichkeit“, glaubt FSG NW – Präsident Hedderich.

Für den Terminkalender: Die nächste FSG NW – Mitgliederversammlung wird am 26. März 2017 in Witten stattfinden.

Fotos: Christoph Müller

 

 


FSG-NW Osterwort

Liebe Freundinnen und Freunde der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW),

das Osterfest wird als die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi wahrgenommen, der als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Die Wiederauferstehung gilt als das bedeutendste Ereignis des Glaubens und wird als ein Neubeginn eines neuen Lebens wahrgenommen, bei dem das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrechtund die Liebe über den Hasssiegen wird.

Die naturistische Bewegung erlebt derzeit eine schwierige Phase, in der Vieles in Frage gestellt wird und Bewährtes nicht mehr zu gelingen scheint. Insofern stellt sich natürlich für Naturistinnen und Naturisten die Frage, ob sie nicht eine Erfahrung machen, die den Geschehnissen in der Karwoche ähnlich sind. Der eine oder die andere wird dies als überzogen ansehen. Doch erscheint es ein Nachdenken wert.

Denken wir nur an das Ritual mit dem Osterfeuer, wo in der Osternacht, ein aus Büschen , Reisig und Ästen zusammengetragener und liebevoll aufgerichteter Haufen, entzündet wird. Ursprünglich wurde in der katholischen Kirche von einem Priester die Osterkerze an diesem österlichen Feuer entzündet und nach der Weihe als Licht in die dunkle Kirche getragen, wobei die brennende Osterkerze, Christus als Licht der Welt versinnbildlicht.

Die naturistische Bewegung hat diese Zeiten auch erlebt, in denen das Feuer die Fülle und das Leben der Gemeinschaft gezeigt hat. Dies gilt nicht nur für die Zeit, als Kinder und Jugendliche aus der Freikörperkultur lebendiges Element der bündischen Jugend gewesen sind. Noch in den 1980er und 1990er Jahren hat es in den Breitensportvereinen vor Ort blühendes Leben gegeben, wenn man im Sommer an den Feuerstellen gegrillt, gesungen und gefeiert hat.

Einem anderen Volksbrauch entsprechend wird in der Osternacht oder am Ostermorgen noch vor Sonnenaufgang, Wasser aus einem Fluss geschöpft. Dieses sogenannte Osterwasser, soll ähnlich dem Märzwasser, besonders lange haltbar sein und nicht faulen, ebenso soll es eine besonders feine Haut geben, wenn man sich damit wäscht. Das Osterwasser wurde überwiegend von jungen, unverheirateten Frauen geschöpft, wobei stets darauf geachtet werden musste, dass der Weg

zum Fluss stillschweigend und ohne Beobachtung der anderen zurückgelegt wurde, um zu verhindern, dass das Osterwasser etwas von seiner Wirkung verlor. Dem Osterwasser wird eine belebende und besonders aktivierende Wirkung zugeschrieben, dass Menschen sich im Fluss wuschen und sogar das Vieh am Ostermorgen in die Bäche getrieben wurde, um vom Wasser reingewaschen zu werden und vor Krankheiten bewahrt zu bleiben.

Wir haben als naturistische Breitensportvereine auch Belebendes zu bieten. Menschen können in unseren Reihen, im Rahmen unserer Angebote und auf unseren Geländen das finden, was landläufig „Work-Life-Balance“ genannt wird. Dies ist ein schweres Pfund, mit dem wir wuchern können. Wir könnten es auch anders nennen. Menschen haben in der naturistischen Bewegung die Möglichkeit, sich ganzheitlich zu erfahren.

Ist es nicht eine Herausforderung, Nacktheit als Reinheit und Symbol der Auferstehung mit dem Osterfest zu verbinden? Kann der Naturismus nicht mit dem Ritual des österlichen Reinwaschens und Badens im Fluss oder See verbunden werden, um von der legendären Reinwaschung und den heilenden Kräften des Osterwassers zu profitieren? Bieten sich nicht entsprechende Osteraktivitäten im Sinne von Ostara, der germanischen Frühlingsgöttin an, um im Sinne von Wiedergeburt und Aufblühen der Natur und neuem Lebenslicht, entzündet vom Osterfeuer, in die neue Frühjahrssaison zu starten?

Liebe Freundinnen und Freunde der FSG NW, nehmen Sie sich die Zeit, einmal darüber nachzusinnen, ob es eine inhaltliche Nähe zwischen der österlichen Botschaft und naturistischen Ideen gibt. Ich würde mich freuen, wenn dies in ein Engagement münden würde, was die Freikörperkultur irgendwie lebendiger und spürbarer macht.

Viel Spaß dabei wünscht

 

Günther Hedderich, Präsident FSG NW