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Veranstaltungen 2017

 

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Abenteuerschwimmen 2016 der FSG Leverkusen e.V.

Am 06. November 2016 war es wieder soweit: Die FSG Leverkusen lud gemeinsam mit der FSG NW zum alljährlichen Abenteuerschwimmen ins Hallenbad nach Leverkusen ein. Wenn eine Veranstaltung bereits seit mehr als 20 Jahren durchgeführt wird, dann läuft sie immer Gefahr, nur noch die Organisatoren und Verbandsfunktionäre anzuziehen. Aber 160 Nackte aus dem Bundesgebiet und der Nachbarschaft

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FSG-Boule-Qualifikation zur DFK-MS 2017

Zum Einschreibeschluss um 930 waren 8 Mannschaften aus 5 FSG-Vereinen am Start. Nach der Stärkung durch Kaffee und belegten Brötchen waren sie bereit, um die 5 Plätze zu spielen, die die FSG bei der DFK-MS 2017 belegen kann.

Dafür waren 3 Runden vorgesehen, in denen alle Plätze ausgespielt werden konnten.


 

 

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Am Sonntag, den 23. Oktober 2016, fand wieder einmal der Lehrgang für Sportwarte der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen e. V. (FSG NW) statt. Dank der tollen Gastgeber der FSG Siegen e. V. wurde die Sitzung zu einem vollen Erfolg.

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Bericht zur Seniorensportwoche 2016

Bewegt älter werden in der FamilienSportGemeinschaft-NW­“

im Sport- und Tagungszentrum des LandesSportBundes in Hachen

 

Die Seniorensportwoche der FSG vom 26. bis 30.09.2016 war wieder, wie auch in den vorangegangenen Jahren, ein voller Erfolg. Zwanzig Teilnehmer aus den Vereinen der FSG im Alter zwischen 55 und 78 Jahren ließen sich von den Übungsleitern/innen der Sportschule Hachen zum Thema „Bewegt älter werden“ begeistern.

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Nagelproben für Naturisten in 2016

Ein Geschehen am Landgericht im westfälischen Dortmund hat in diesen Tagen Naturistinnen und Naturisten in ganz Deutschland, aber auch international bewegt. Eine Klage ist dort zurückgezogen, nach der ein Dortmunder seinem Nachbarn untersagen wollte, nach dem Gang in die Sauna nackt durch den eigenen Garten zu gehen.

Diese Geschehen bewegt auf verschiedenen Ebenen. Es wird Naturistinnen und Naturisten geben, die Jubelsprünge machen. Schließlich ist mit der Empfehlung auf den Rückzug einer Klage unterstrichen worden, dass es eine Freiheit gibt, die nicht genommen werden kann. Naturistinnen und Naturisten können die eigene Lebenshaltung auf dem eigenen Grund und in den eigenen vier Wänden leben, wie sie es wollen.Verbunden ist dies mit dem Anspruch, dass das eigene Gelände umfriedet ist und beispielsweise mit Hecken für einen gewissen Sichtschutz gesorgt ist.

Es wird viele Naturistinnen und Naturisten geben, die den Kopf schütteln. Sie sind darüber verärgert, dass die eigene Lebenshaltung mit Prüderie und querulatorischer Beschwerde beantwortet wird. Das Spießbürgertum versucht aus der eigenen Gartenzwergen-Haltung die Liberalität des Einzelnen zu beschneiden. Persönliche moralische Vorstellungen werden zum gesellschaftlichen Maßstab erhoben.

Was davon zu halten ist, dies mag sich jeder in seinem Kämmerlein überlegen. Es mag sich jeder auch überlegen, inwieweit er oder sie sich öffentlich dazu äußert. Es macht jedoch nachdenklich, dass sich Naturistinnen und Naturisten gerade in diesem Jahr aufgefordert sind, sich zu bekennen. Im sächsischen Moritzburg sind Freundinnen und Freunde der Freikörperkultur aufgerufen, ihre

Nacktheit zu begrenzen, da Flüchtlingen in einer Gemeinschaftsunterkunft die Aussicht auf nackte Badende nicht zugemutet werden kann. In Essen im Ruhrgebiet wird der „World Naked Bike Ride“ nicht gestattet. Ob diese Absage mit einem Formfehler oder mit gesellschaftlichen Grundhaltungen begründet wird, mag man einer tieferen Betrachtung überlassen.

Naturistinnen und Naturisten auf Fährrädern in einer bundesdeutschen Großstadt haben einen Reiz. Es wäre das öffentliche Bekenntnis der Radelnden nicht nur zur Nacktheit, sondern vielmehr zu einer Verbundenheit zur Ursprünglichkeit der Natur und persönlichen Überzeugungen. Stattdessen geschieht etwas anderes. Naturistinnen und Naturisten, ob organisiert oder nicht organisiert, ziehen sich auf die Gelände der naturistischen Breitensportvereine zurück. Und noch mehr – sie schweigen zu den Geschehnissen um sie herum.

Es gibt Situationen, in denen das Private öffentlich gemacht werden sollte. Dies bedeutet ein Bekenntnis dazu, dass man Freude am Nacktsein hat. Es geht nicht darum, sich den Zeitgenossinnen und Zeitgenossen mit der Begeisterung für die Freikörperkultur aufzudrängen. Das Bekenntnis zu sich selbst und zu den eigenen Überzeugungen führt dazu, dass der Beliebigkeit der Moderne etwas entgegengesetzt wird. Wer es nicht wagt, der darf sich nicht wundern, wenn er oder sie von gesellschaftlichen Stimmungen überrollt wird und sich nachher den Rollkragenpullover anziehen muss – in der Öffentlichkeit wie im eigenen Garten. Es steht einiges auf dem Spiel.

Quelle Foto: https://pixabay.com/de/sauna-wasser-eimer-tr%C3%A4hink-1093235/

Christoph Müller


Krimi-Autorin Wesner schreibt über nacktes Campen

Angelika Wesner: Textilfrei ins Jenseits – Ein Krimi (nicht nur) für Camper, Eigenverlag, Schwäbisch Gemünd 2014, ISBN 978-3-00-047768-3, 384 Seiten, 12.50 Euro.

Für den eingefleischten Naturisten ist es nicht ungewöhnlich, dass sich nackte Menschen auf einem Campingplatz tummeln. Für überzeugte Freunde des Nacktseins ist es jedoch unvorstellbar, dass die Oase der Freikörperkultur zu einem Tatort wird. Die Schriftstellerin Angelika Wesner hat in ihrem Kriminalroman „Textilfrei ins Jenseits“ die Anhänger des Nacktseins in den Verdacht gebracht. Denn auf einem baden-württembergischen Campingplatz haben FKK-Anhänger ein Stück des Campingplatzes separiert, um sich dort wohlzufühlen.

Diese Freude am Unbekleidetsein stößt nicht nur auf positive Resonanz bei Dauercampern und auch Urlaubern. Heftig sind manche emotionalen Reaktionen in der Umgebung. Dies ficht die Nacktcamper jedoch nicht unbedingt an. Sie entwickeln ihr Eigenleben, fühlen sich in der eigenen Haut wohl. Durchkreuzt wird die subjektiv empfundene Idylle von einem überraschenden Todesfall und noch weiteren erschreckenden Geschehnissen.

Die Journalistin Angelika Wesner weiß, worüber sie schreibt. Denn sie ist gemeinsam mit ihrem Lebenspartner selber eine begeisterte Camperin. Sie muss den Alltag auf den Campingplätzen sehr aufmerksam beobachtet haben. Denn sonst wäre es ihr nicht gelungen, mit großem Humor und der Freude am Detail das Camperleben zu beschreiben. Das eigene Lächeln begleitet die Lektüre der abwechslungsreichen Kriminalgeschichte „Textilfrei ins Jenseits“.

Sympathisch kommen die Protagonisten daher. Die Kriminalkommissare Jennifer Reitmann und Rainer Sommer werden als spezialisiertes Ermittlerteam undercover mit dem Zeltanhänger auf den Campingplatz geschickt. Sie entwickeln sehr eigene Recherche-Methoden. Gewürzt ist das Miteinander der beiden durch die Zuneigung, die Jennifer und Rainer füreinander empfinden. Es menschelt zwischen den beiden. Es menschelt durch die fast 400 Seiten hindurch.

Selbst die schwäbelnde Madeleine, die Lebensabschnittsgefährtin von Rainer, wird mit großer Liebe dargestellt. Sie kämpft um die Aufmerksamkeit des geschiedenen Mannes, der um Orientierung in seinem Leben ringt. Wesner zeigt eine große Freude daran, die Mentalitäten der Menschen darzustellen. Amüsiert folgt man den Erzählungen, als Madeleine nicht nur Jennifer und Rainer auf dem Campingplatz besucht, sondern Rainer mit verführerischen Dessous zu reizen versucht und damit über den eigenen Schatten springt. Vor Augen hat man auch die örtlichen Streifenpolizisten, die täglich über den Campingplatz streunen, um ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Es fällt schwer, den kurzweiligen Kriminalroman „Textilfrei ins Jenseits“ aus der Hand zu legen. Die Neugierde auf das zu erwartende Geschehen setzt sich immer wieder gegen die Vernunft durch. Deshalb lohnt es sich, das Buch zu einem gemütlichen Wochenende auf dem Campingplatz mitzunehmen oder schon frühzeitig in den Urlaubskoffer zu packen. Es gibt keinen Grund, die Lektüre zu bereuen. Vielmehr hat der (naturistische) Camper eigene Erlebnisse und Erfahrungen vor Augen. Kurzum: Unterhaltung garantiert !

Christoph Müller

 

Bitte beachten:

Am Samstag, 25. Juni, 20:00 Uhr ist Angelika Wesner zu einer Veranstaltung beim Lichtbund Niederrhein in Duisburg vor Ort zu erleben. Auf nach Duisburg !

http://www.lbn-duisburg.de/de/verein/veranstaltungen.html?mc_id=308