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FSG NW auf der Reise+Camping 2016 in Essen

Der Ausblick des Präsidenten der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW), Günther Hedderich, auf die Reise+Camping 2016, die vom 24. Februar bis 28. Feb. in Essen stattfinden wird, ist von einem großen Optimismus geprägt: „Wir möchten beim sich ankündigenden Frühjahr und zu erwartenden Sommer irgendwie Geschmack machen auf das naturistische Leben.“

Dies wird FSG NW – Präsident Hedderich im Schulterschluss mit dem Präsidenten des Deutschen Verbandes für Freikörperkultur (DFK), Herbert Steffan, und vielen Aktiven aus den naturistischen Breitensportvereinen an Rhein und Ruhr tun. Die Reise+Camping-Messe biete alljährlich die Gelegenheit, die bunten Facetten der naturistischen Breitensportvereine innerhalb der FSG NW darzustellen. Die Vereine der FSG NW böten eine Vielzahl von Sportaktivitäten auf ihren Vereinsgeländen. Konkret: „Dies alles ohne den Leistungsdruck der Gegenwart.“

Wer sich in den Vereinen umschaue, dem offenbare sich, dass die naturistischen Breitensportvereine mehr zu bieten hätten als Schwimmen und Petanque. Viele Bogenschießanlagen und Tennisplätze, aber auch Walking-, Yoga-und Wellness-Angebote würden die Zeitgemäßheit gelebten Naturismus zeigen. Die landschaftlich wunderbare Lage der Vereinsgelände von FSG NW – Mitgliedsvereinen mache sie zu einem besonderen Erlebnis, so Hedderich.

Dass die Breitensportverbände innerhalb der naturistischen Bewegung eng beieinander stehen, zeigt die Zusammenarbeit mit der Internationalen Naturisten-Föderation (INF) und dem DFK. Man sitze in demselben Boot, müsse die Vorzüge der naturistischen Breitensportvereine herausstreichen, gibt sich FSG NW – Präsident Hedderich überzeugt. Er hofft vor allem auf den Austausch mit den Menschen, die den Stand der FSG NW, des DFK und der INF besuchen werden. Denn nur im Gespräch mit den Menschen können wir aufspüren, was denn noch zu machen sei, um die Angebote noch attraktiver zu gestalten.

Deshalb freut sich Hedderich darüber, dass der Standkoordinator Rolf Breidenbroich eine engagierte Mannschaft für die Präsentation auf der Reise+Camping 2016 zusammengestellt hat. Es reiche nicht, wenn nur von den Vorzügen der naturistischen Breitensportvereine gesprochen werde. Menschen müssten Menschen begeistern. Auf dem Messestand werde diese Idee gelebt, zeigt sich Hedderich dankbar.

Der Sport sei ein entscheidendes Standbein der FSG NW. Die Arbeit mit und für Familien ein anderes. Deshalb sei es so wichtig, vor Ort zu sein. Die Reise+Camping – Messe in Essen sei für viele Familien der Ort der Vorbereitung für den Urlaub, „für die schönste Zeit des Jahres. Da müsse die FSG NW Arm in Arm mit DFK und INF deutlich machen, was sie an kontinuierlicher Erholung bieten können.

Foto: Detlef Schleicher

Messe Essen, Stand 11E08 (DCC-Stand)

http://www.die-urlaubswelt.de/reise-camping/

Christoph Müller (Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen)


Ausstellungsrundgang

Von Christoph Müller

Wem würde es nicht gefallen, einmal den Siegerpokal der Fußball-Weltmeisterschaften 2014 in den Händen zu halten, als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als Turniersieger aus Brasilien zurückgekehrt ist ? Wer hätte nicht Spaß daran, einmal mit dem Autobus durch die Straßen zu fahren, mit dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vom Flughafen Tegel bis zur Fan-Meile am Brandenburger Tor in Berlin gefahren ist ? Wem würde es nicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn man den Schuh des Stürmers Mario Götze in den Händen halten dürfte, mit dem er das Siegtor geschossen hat ? Diese Träume kann man im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund zwar nicht in die Tat umsetzen. Doch kommt man diesen eigenen Ideen sehr nahe.

Es ist nicht nur der WM-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, den es nachzuempfinden gilt. Schon die Sieger der Fußball-Weltmeisterschaften 1954 um den Kapitän Fritz Walter werden in den neu gebauten Ausstellungsräumen eindrucksvoll vorgestellt. Auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes aus den 1950er – Jahren kann man die Ausschnitte einer Übertragung aus dem Wankdorf-Stadion im schweizerischen Bern sehen – natürlich mit der legendären Reporterstimme von Herbert Zimmermann. Man spürt, wie wichtig dieser Erfolg für die Entwicklung einer von zwei Weltkriegen und einer Diktatur gebeutelten Nation gewesen sein muss. Unvorstellbar, dass in der Gegenwart die Philipp Lahms, die Thomas Müllers und die Manuel Neuers mit einem einfachen Reisezug durch die halbe Republik reisen und stundenlang mit dem Winken aus den Fenstern den Anhängern Dankeschön sagen.

Das Deutsche Fußballmuseum stellt die Faszination des Fußballs auf eine Weise dar, die auf dem Stand der Zeit sind. Die Besucherinnen und Besucher können mit dem Blick auf alte Zeitungsausschnitte nachvollziehen, dass Fußballspieler neben dem Sport noch in einem bürgerlichen Beruf tätig gewesen sind. Sie können sehen, dass die Prämie für einen besonderen Sieg möglicherweise lediglich eine Armbanduhr gewesen ist. Natürlich wird sichtbar, wie sich der Fußball mit dem Entstehen der Fußball-Bundesliga professionalisiert hat.

Historische Einblicke sind das Eine. Wie sich die fußballspielenden Mädchen und Frauen „vermehrt“ haben, ist nachzuempfinden. Wie sehr der Fußball in der früheren DDR eine politische Rolle gespielt hat, dies wird auch dokumentiert. Andererseits wird durch interaktive Darstellungen und multimediale Inszenierung die Faszination des Fußballs außerhalb des Stadions erlebbar. Der Besuch des Deutschen Fußballmuseums lässt niemanden unberührt.

Innerhalb von drei Stunden, die man sicher für den Besuch des beeindruckenden Museums einplanen muss, sollte es eine Garantie für die emotionale Anteilnahme geben, oder ? Dem Deutschen Fußballmuseum würde man auf jeden Fall auch einige Sonderaustellungen wünschen, die sich mit der Fankultur im deutschen Fußball, den historischen Entwicklungen des Merchandising der Fußballvereine oder mit dem Wandel der Stadion-Architektur beschäftigen.

Ganz auf Tuchfühlung mit den Devotionalien kann man in Dortmund nicht gehen. Dies macht nichts. Schließlich bildet die Dauerausstellung irgendwie auch den eigenen Lebensweg ab. Wer ist nicht mit der Stimme von Werner Hansch, Manni Breuckmann oder Sven Pistor in den Jahren groß oder alt geworden ?

Fußball ist mehr als ein Spiel

Fotos:Quelle: DFM/Roesner

https://www.fussballmuseum.de


 
Ein Arbeitsbuch, das man gerne in die Hand nimmt“

Nacktwanderin Nicole Wunram geht neue Wege zum Lächeln

Mit Wanderführern hat sich Nicole Wunram einen Namen gemacht. Mit dem neuen Buch „Bitte lächeln … kostet nichts !!!“ wagt sie sich als Autorin in ein neues Genre vor. Sie hat Gefallen daran gefunden, den Acker in der Lebenshilfe zu pflügen. Ob es der Frontfrau des Nacktwanderns im deutschsprachigen Raum gelungen ist, fragen Sie. Sie hat einen guten Start hingelegt.

Mit dem Lachen, dem Humor und der Lebensfreude haben sich namhafte Autorinnen und Autoren beschäftigt. Von therapeutischem Humor wird in diesem Zusammenhang geschrieben. Wer mit Nicole Wunram die Spurensuche durch den Optimismus wagt, der begibt sich auf die Suche nach dem alltäglichen Optimismus.

Worauf Nicole Wunram aufmerksam macht, ist die Notwendigkeit, die Haltung zum Alltag und zum eigenen Leben zu ändern. In Anlehnung an einen Aphorismus von Mark Twain „Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu sein“ ermutigt sie, mehr zu lächeln und mehr zu lachen. Nicole Wunram kommt nicht in einem belehrenden Ton daher und schreibt ein Sachbuch, durch das man sich durch quälen muss. Nein, sie schreibt ein Arbeitsbuch, das man gerne in die Hand nimmt. Sie fordert die Leserin und den Leser auf, sich mit Notizen Inhalte selber zu erarbeiten. Die Mühen lohnen sich, auf jeden Fall.

Es irritiert, dass Nicole Wunram sich an die „to go“ - Ideologie der Gegenwart anlehnt. Es macht seinen Sinn. Schließlich scheint sie nicht zu wollen, dass die Leserinnen und Leser ihre Ideen in einem Schluck lesen, sondern sich häppchenweise an eine angepasste Grundhaltung herantasten. Sie ermuntert, im Alltag Komfortzonen zu verlassen, um Neues zu erleben. Begründung: „Die Entscheidung für etwas Neues bringt oft Befreiung mit sich … Hör bei Deiner Entscheidung auch auf Dein Gefühl.“

Dies wird vielen Menschen schwerfallen, vertrauen wir im Leben doch allzu oft auf die Vernunft. Nicole Wunram setzt darauf, dem Bauch hier und dort mehr Raum zu geben als dem Kopf. Wer es wagt, dem wird es sicher auch leichter fallen, einer Nachmach – Idee von Nicole Wunram nachzukommen. Sie schlägt vor, sich Smileys auszudrucken oder als Aufkleber zu kaufen und diese an Pinwänden in Supermärkten einfach aufzukleben. Smileys brächten zum Schmunzeln, gibt sie sich überzeugt.

Sie hätte noch weitergehen können bei ihrem praxistauglichen Vorschlag, in Anlehnung an den Kabarettisten Eckhart von Hirschhausen. Er schlägt vor, sich eine farbige Nase aufzusetzen, wenn man mit dem Auto an der roten Ampel steht und einfach nur nach vorne zu blicken. Die Reaktionen der Menschen sprächen Bände.

Nicole Wunram erinnert in dem Buch „Bitte lächeln … kostet nichts !“ daran, sich mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu schenken, der Erholung mehr Platz zu geben als sich von Pflichten und Arbeit auffressen zu lassen. Ein weiser Rat !

Mit dem Buch „Bitte lächeln … kostet nichts !“ hat Nicole Wunram neue Pfade betreten. Sie will nicht belehren, alles besser wissen. Sie kommt mit der ihr eigenen Zurückhaltung daher, sucht zu überzeugen. Schließlich brauchen die zeitgenössischen Menschen Vorbilder. Ich warte geduldig auf eine Fortsetzung und werde mir Nicole Wunrams Buch als Brevier auf den Tisch oder in den Rucksack legen.

Nicole Wunram: Bitte lächeln … kostet nichts !!! Gute Laune to go; epubli – Verlag, ISBN 978-3-7375-8072-4, 64 Seiten, 7.99 Euro.